14. Jul

Dorothee Mields und Christine Schornsheim

Donnerstag, 14.Juli 2022, 19:30 Uhr
Liebfrauenkirche

Sopran und Tangentenflügel vereint

Christine Schornsheim
Sie zählt zu den international anerkannten Spezialisten der „Alten Musik“. Sie ist als Solistin am Cembalo und am Hammerflügel gleichermaßen gefragt wie als musikalische Partnerin u.a. von Andreas Staier, Hille Perl oder dem Ensemble Zefiro. Konzertreisen führten sie in die meisten europäischen Länder sowie in die USA, nach Israel und nach Japan, wo sie regelmäßig gastiert.

Eine besondere Ehre war die Einladung in die Cité de la Musique in Paris für ein Solorecital im März 2014; im Rahmen eines zweiwöchigen Cembalo-Festivals „Johann Sebastian Bach – Les Tempéraments“ spielte sie dort alle Toccaten von Bach in einem Konzert – ein Riesenerfolg bei Publikum und Presse.

Neben der Konzerttätigkeit stehen regelmäßig Rundfunk- und CD-Aufnahmen; eine ganze Reihe wurde mit Preisen ausgezeichnet. Sie erhielt neben dem ECHO Klassik den Diapason d’Or sowie den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Gemeinsam mit Andreas Staier wurde sie 2007 für die CD „Mozart am Stein Vis-a-vis“ (harmonia mundi france) wieder mit einem Annual Diapason d’Or Award ausgezeichnet und auch die Einspielung der Goldberg-Variationen von J. S. Bach bei Capriccio erhielt hierzulande sehr gute Kritiken.

Ab 1992 war Christine Schornsheim Professorin für Cembalo und Hammerklavier an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“; zehn Jahre danach, zum Wintersemester 2002/2003, verließ sie Leipzig und trat die Cembaloprofessur an der Hochschule für Musik und Theater München an. Für ein Jahr übernahm sie daneben die Cembaloklasse am Königlichen Konservatorium in Kopenhagen und erhielt eine dreimonatige Gastprofessur an der Geidai-Universität in Tokyo. Meisterklassen im In- und Ausland gehören ebenso zu ihrem künstlerisch-pädagogischen Tätigkeitsfeld wie internationale Jury-Tätigkeiten.

Dorothee Mields
Sie ist eine der führenden Interpretinnen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und wird von Publikum und Presse besonders für ihr einzigartiges Timbre und ihre berührenden Interpretationen geliebt.

In der Spielzeit 2021/22 konzertiert Dorothee Mields u.a. mit dem Collegium Vocale Gent, dem Orchestre des Champs-Élysées, der Nederlandse Bachvereniging, dem Freiburger Barockorchester, der Bachakademie Stuttgart, dem Dresdner Kammerchor, der Freitagsakademie Bern und dem G.A.P. Ensemble. Sie gastiert beim Musikfest Berlin, Heinrich-Schütz-Fest, Bachfest Arnstadt, Bachfest Leipzig, bei Alte Musik St. Gallen und bei den Ittinger Pfingstfestspielen.

Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet die Sopranistin außerdem mit, L’Orfeo Barockorchester, dem RIAS Kammerchor, Orchestra of the 18th Century, Tafelmusik Baroque Orchestra Toronto, The English Concert, Klangforum Wien und dem Boston Early Music Festival Orchestra, sowie mit Dirigenten wie Michi Gaigg, Paul Goodwin, Philippe Herreweghe, Emilio Pomàrico, Hans-Christoph Rademann, Andreas Spering, Masaaki Suzuki und Jos van Veldhoven.

Sie ist gern gesehener Gast internationaler Festspiele wie dem Boston Early Music Festival, Festival van Vlaanderen, Wiener Festwochen, Händel-Festspiele Halle, Musikfestspiele Potsdam, Styriarte Graz, Niedersächsische Musiktage, Musikfest Bremen, Mainzer Musiksommer, Thüringer Bachwochen und Mosel Musikfest.

Ein wichtiger Bereich ihres künstlerischen Schaffens sind Kammermusikprojekte, von denen „Duft und Wahnsinn“ mit Hille Perl und Lee Santana, „Birds“ und „Inspired by Song“ mit Stefan Temmingh und Boccherini „Stabat mater“ mit dem Salagon Quartett besonders erfolgreich sind. Bei Rezitalen und Liederabenden arbeitet sie außerdem mit der Hamburger Ratsmusik, dem Boreas Quartett, Lee Santana, Wiebke Weidanz und Lucius Rühl zusammen. Mit dem G.A.P Ensemble stellt sie Werke von J. S. Bach und D. Schostakowitsch einander gegenüber.

Dorothee Mields gibt Meisterkurse u.a. bei der Bachwoche Stuttgart und beim Tafelmusik Baroque Summer Institute in Toronto.

Eine stetig wachsende Diskographie mit etlichen preisgekrönten Aufnahmen dokumentiert ihr künstlerisches Schaffen. Besondere Beachtung fanden „Inspired by Song“ und „Birds“ mit Stefan Temmingh, „Händel“ mit Hille Perl, „War & Peace“ und Monteverdi „La dolce vita“ mit der Lautten Compagney Berlin und Wolfgang Katschner (alle dhm), sowie Bachs „Kantaten für Solo-Sopran“ mit L’Orfeo Barockorchester und Boccherinis „Stabat Mater“ mit dem Salagon Quartett (beide Carus). Die Einspielung „Handel’s Tea Time“ mit der Freitagsakademie Bern wurde für den OPUS Klassik 2021 nominiert.

Programm

„Vom Küssen“
Carl Philipp Emmanuel Bach „Vom Küssen“
Vom Küssen allgemein
Über den Judaskuss
Vom Todeskuss aus dem Schierlingsbecher
Von den märkischen und sächsischen Helenen

Besetzung:
Dorothee Mields – Sopran
Christine Schoensheim – Tangentenflügel

Dauer

60 Minuten


Ticketpreise

Kategorie 1: 28,00 € / 26,00 € (erm.)
Kategorie 2: 23,00 € / 21,00 € (erm.)

Die Plätze werden in den einzelnen Kategorien in freier Platzwahl angeboten, eine Platzreservierung ist nicht möglich!

Die Preise sind gültig in unserem Ticketshop. Ermäßigung erhalten: Schüler, Studenten, Inhaber des Arnstädter Freizeitpasses, ALG II Empfänger sowie Schwerbeschädigte und deren volljährige Begleitperson gegen Vorlage eines entsprechenden und gültigen Ausweises.