07. Jul

Britta Schwarz

Freitag, 07.Juli 2023, 19:30 Uhr
Johann-Sebastian-Bach-Kirche

Nur wer die Sehnsucht kennt

Die „Schmachtfetzen“ sind ein Projekt, welches sich der behutsamen und dennoch profunden Bearbeitung berühmter und bekannter Werke für Altsolo widmet. Entstanden sind eine Reihe von Arrangements (Dietrich Zöllner), welche verschiedenste Instrumentierungen und Stilistiken in die Stücke einbauen.

Von der historischen Gambe über das Saxophon, die Thüringer Waldzither bis zur Mundharmonika und elektronischen Klängen reicht das Spektrum der Instrumente. Anklänge des Fado, des Tangos und andere „Zitate“ tauchen ebenso auf, wie ungewöhnliche Farben von elektronischen Klängen. Dadurch wird der Gesang von Britta Schwarz eingewoben in ein recht ungewöhnliches Klangerlebnis, durch welches nicht nur für Kenner ein vergnügliches Konzertereignis verspricht.

Britta Schwarz

In zahlreichen Konzerten mit renommierten Orchestern u.a. den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Israel Philharmonic Orchestra, der Academy of St. Martin in the Fields und der Cappella Andrea Barca bringt die Mezzosopranistin Britta Schwarz ihr umfangreiches Repertoire zur Geltung. Dabei arbeitet sie mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Kent Nagano, Jörg-Peter Weigle, Bruno Weil, Marek Janowski, Peter Schreier und Gustavo Dudamel.
Hervorzuheben ist die äußerst inspirierende Zusammenarbeit mit Gewandthausorganist Michael Schönheit und Frauenkirchenkantor Matthias Grünert.
Mit großer Vorliebe und besonderer Aufmerksamkeit widmet sich Britta Schwarz der Kammermusik, dabei entstehen „vielsaitige“ Programme vor allem mit dem Weimarer Pianisten Daniel Heide und der Berliner Harfenistin Maria Graf.
In einer vielfältigen Diskographie dokumentiert sich das reiche Spektrum des Konzertrepertoires.
Eine neue Solo CD mit Chorälen aus der Sammlung von Georg Christian Schemelli erschien im Frühjahr 2017 beim Label Querstand. Die wunderbaren Harfenistinnen Maria Graf und Margret Köll, sowie der slowenische Gambist Domen Marincic sind dabei ihre musikalischen Partner.

Neben anderen reizvollen CD-Einspielungen mit Werken von J. S. Bach entstand im Jahr 2018 mit der renomierten Pianistin und Cembalistin Christine Schornsheim eine Aufnahme der „Winterreise“ von Franz Schubert.
2022 erschien eine vielbeachtete Langspielplatte „Nur wer die Sehnsucht kennt“ Schmachtfetzen aus fünf Jahrhunderten.

Konzerte führten Britta Schwarz in fast alle Länder Europas und u.a. nach Israel und Japan.
Sie arbeitete mit bedeutenden Barock-Ensembles wie z.B. dem Freiburger Barockorchester, mit Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin und der Merseburger Hofmusik zusammen. Dies führte zu sehr anregenden musikalischen Begegnungen mit u.a. Reinhard Göbel, Pierre Cao, Gustav Leonhardt, Hans-Christoph Rademann und Ludger Remy.
Britta Schwarz ist bei vielen Festivals zu Gast, so beim Lucerne Festival, beim Menuhin Festival Gstaad, dem Bachfest Leipzig, den Thüringer Bachwochen, dem Bach-Festival Arnstadt, dem MDR Musiksommer, den Schlossfestspielen Weilburg, dem Rheingau Musik Festival und dem Schleswig-Holstein Musikfestival.

Seit einigen Jahren lehrt Britta Schwarz an der Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber” in Dresden, wo sie innerhalb der Konzertklasse den Interpretationskurs für Oratorium leitet, außerdem wurde sie im Sommer 2015 an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin zur Honorarprofessorin ernannt.
Einladungen zu Meiserkursen führten sie u.a. nach Japan, Island und Norwegen.

Dietrich Zöllner

Geboren und aufgewachsen in Halle/Saale. Am Konservatorium erhielt er Theorie- und Kompositionsunterricht. 1977 zog die Familie nach Dresden, wo er die Spezialschule für Musik (Cello) besuchte und sich ein Schlagzeug kaufte. Später folgten hier Musikstudium, die Gründung der Band „Absalom“ und erste eigene Kompositionen. Ab 1986 war Zöllner Cellist im Philharmonischen Orchester Cottbus. Dem folgte eine Stelle als Musiker am Staatsschauspiel Dresden (1990-1995), wo er bis heute ab und zu als Gastmusiker auftritt.

Seit 2015 ist er Mitglied des Montalbane-Ensembles (Schloss Goseck), wo er sich auf unkonventionelle Art und Weise mit Gregorianischem Gesang und mittelalterlicher Musik beschäftigt. Seit 2001 arbeitet Dietrich Zöllner als Musiklehrer am Evangelischen Kreuzgymnasium Dresden, wo er auch zwei Schulorchester leitet.


Programm:

Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Richard Strauss, Hans Eisler, u. a.

Besetzung:

Britta Schwarz (Gesang)
Dresdner Musiker
Leitung und Arrangements: Dietrich Zöllner

Dauer

60 Minuten


Ticketpreise

Die Tickets werden in Kürze hier verfügbar sein.